Informationsheft des DGW e.V. Heft 1-2006
Auszug aus dem Artikel: „Hallörchen sind richtiges deutsches Geld!“
von Kurt Biging (Halle/Saale):

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Das sagte mir ein Sallenser, ein Bürger von „Halle an Salle“, der Kinderstadt des Jahres 2004 auf der Peißnitzinsel der Stadt Halle an der Saale. Und aus seiner Sicht hatte er absolut recht: Nach einer Stunde Arbeit in einem der 287 zur Verfügung stehenden Jobs, egal, ob zum Beispiel als Gärtner, Detektiv, Müllmann, Student oder Bürgermeister, erhielt man ein „Gehalt“ von 5 Hallörchen.

Nach Entrichtung von 1 Hallörchen Steuern konnte man über den verbleibenden Betrag frei verfügen. Beispielsweise war es möglich, den Zoo oder das Kino zu besuchen. Schon für den Verdienst einer Stunde konnte man im Restaurant Mittag essen (2 Hallörchen) und ein Getränk zu sich nehmen (ebenfalls 2 Hallörchen). Sallenser konnten nur Kinder zwischen sechs und vierzehn Jahren sein, die zunächst als Sallunken mindestens vier Stunden in der Stadt tätig waren und sich das beim Meldeamt in ihrem Bürgerausweis bestštigen ließen.

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1 Hallörchen